Der Juni endet mit Starkregen und undichtem Dach. Wir fahren Nachts vom Salve nach Hause; noch ist es trocken. Der Juli beginnt morgens mit Starkregen. Mal schauen, ob die Reparatur ausreichend war. Dafür sagen wir die Fahrt nach Dinkelsbühl zum Monatsanfang ab.
Gleich in der ersten Woche gibt es ein Austern-Tasting bei Stefan. Wir kenne jetzt den Unterschied zwischen irischen und französischen Austern aus der Normandie. Sehr lecker. Die Franzosen schmecken wunderbar nach Meer. Sie bekommt man normalerweise hier nicht. Und wir stiften dazu aus unserem Champagner-Fundus. Ein weiterer Gast meinte nur: Heute sind wir richtig dekadent. Hmm, hat gepasst, war aber sehr schön mit den Menschen.
Die restlichen beiden Tage der ersten Juliwoche packt mich wieder das Eisbachfieber. Die Welle hat sich wieder Erwarten komplett regeneriert, die Surfer und -innen atmen wieder frei und das Licht erschlägt uns. Also egal wie spät der Abend ist, um 6:00 klingelt der Wecker.
Am 7.7. ist erst mal Schluss damit - wir haben noch anderes vor. Na, einmal war ich dann doch noch am Bach.
Am 11.7. besuchen wir das Pétanque Turnier im Hofgarten. Sehr spannend. Am 13.7.2026 geht's endlich ab nach Arles auf das große Foto Festival in Südfrankreich. Und das sowie der Aufenthalt in Marseille waren unfassbar schön. Wir kommen vollkommen beseelt nach Hause.
Der Eisbach ruft wieder vermehrt. Kein Wunder bei der Hitzewelle. Der Bach ist schon recht leer. Weiters hat uns Südfrankreich etliche neue Synapsen beschert. Im Lenbachhaus findet eine lebendige und sehenswerte Ausstellung statt: Ein Ferngespräch. Szenen aus der Weimarer Republik.
Dann begann das "Drama" mit unseren Unterlagen für Südafrika und den am 19.4.2026 beantragten Führerscheinen. Es scheint sich alles in Luft aufzulösen. Am Mittwoch besucht uns Manuela für ein paar Tage Ende des Monats. Trotz der brutalen Hitze haben wir eine ganze Menge Freude und zeigen ihr München.